Bauernbund Regionalkonferenz

Landwirtschaftskammerpräsident ÖR Gerhard Wlodkowski, Josef Wumbauer, Maria Haas, Maria Pein, Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, Präsident des österreichischen Bauernbundes, NAbg. ÖR Jakob Auer, LAbg. Hubert Lang (v.l.)

Zu einer informellen, überregionalen Konferenz hatte der steirische Bauernbund nach Fürstenfeld geladen.

Dem Termin im Vorfeld der kommenden Nationalratswahl folgte eine überaus große Schar an Bäuerinnen und Bauern aus der gesamten Ost- und Südoststeiermark, auch Vertreter des südlichen Burgenlandes waren gekommen.
Bezirkskammerobmann Ing. Kurt Tauschmann konnte dazu auch eine repräsentative Riege an Funktionären und Interessenvertretern begrüßen. An der Spitze den Präsidenten des österreichischen Bauernbundes, NAbg. ÖR Jakob Auer, Landwirtschaftskammerpräsident ÖR Gerhard Wlodkowski, Kammeramtsdirektor Ing. Werner Brugner und Landeskammerrat Fritz Rauer. Auch Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, ÖVP-Spitzenkandidat im Wahlkreis „Oststeiermark“ sowie LAbg. Hubert Lang und „Hausherr“ Bürgermeister Werner Gutzwar nahmen an der Konferenz teil.

Hauptreferent Präsident NAbg. ÖR Jakob Auer skizzierte in seinem Vortrag die künftigen Herausforderungen, denen sich der Bauernbund auf Landes-, Bundes- und auch auf europäischer Ebene zu stellen haben. Das Spektrum reichte von gesellschaftspolitisch notwendigen Rahmenbedingungen für den Bauernstand bis hin zu steuerrechtlichen und produktionstechnischen Grundelementen der Landwirtschaft, die es in Zukunft zu verteidigen, zu festigen und zu erhalten gebe. Sowohl NAbg. ÖR Jakob Auer als auch ÖR Gerhard Wlodkowski stellten dabei klar und eindringlich fest, dass alle künftigen Hürden nur durch eine starke und auch nach den Wahlen gestärkte Interessensvertretung unter dem Dach der ÖVP zu nehmen sein werden. Dem Wahlaufruf und dem Gebot des ungeteilten Zusammenhalts folgte auch unmissverständlich und scharf die Warnung: „Sollte die ÖVP durch ein anderes Koalitionsmodell mit der SPÖ nicht in der Regierung vertreten sein, wird es für den Bauernstand sehr, sehr eng!“ Eine grün-rote Variante würde einem Großteil des traditionell produzierenden Bauernstandes existenzielle Grundlagen vernichten. 

Dem Tenor und Wahlaufruf schlossen sich auch die nachfolgenden Stellungnahmen von Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, LAbg. Hubert Lang und Bürgermeister Werner Gutzwar: „Wir müssen ein wenig über den Tellerrand blicken. Vor und nach oft schmerzhaften Reformen bleiben unsere grundlegenden Anliegen noch immer die gleichen, auch in Zukunft. Die ÖVP hat uns noch nie im Stich gelassen, hat  – gerade auch im Bauernbund – Fundamente gelegt, von denen wir bis heute profitieren. Verspielen wir das nicht leichtsinnig!“

Im Rahmen der Konferenz präsentierten sich auch die vom Bauernbund nominierten ÖVP Listenkandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises „Oststeiermark“ Maria Haas, Maria Pein und Josef Wumbauer.

Veröffentlicht am Donnerstag, dem 19.09.2013