Nachhaltige Pensionsreform lässt weiter auf sich warten

Nach dem gestrigen Pensionsgipfel kann höchstens von einem Reförmchen, nicht aber von einer nachhaltigen Reform gesprochen werden. Bonuszahlungen für längeres Arbeiten oder eine Nachschärfung bei den Invaliditätspensionen alleine reichen nicht um das System langfristig zu sichern.

„So lange wir in Europa eines der letzten Länder ohne Orientierung des Pensionsantrittsalters an der steigenden Lebenserwartung sind und weiterhin die große Mehrheit der Österreicher in Frühpension geht, kann von keiner langfristig wirksamen Reform gesprochen werden. Jeder, der das Gegenteil behauptet, ist schlichtweg ein Realitätsverweigerer“, so Lukas Schnitzer, Landesobmann der JVP Steiermark.

2016 werden bereits 11 Mrd. Euro zum Erhalt der Pensionen vom Staat zugeschossen, 2017 beläuft sich die Zahl bereits auf 15 Mrd. Euro. Die Vertreter der Jugend, die für diese Misswirtschaft bezahlen muss, werden aber immer noch nicht in die Verhandlungen eingebunden.

„Verantwortungsvolle Politik muss alle Generationen berücksichtigen. Diejenigen, die von der Pensionsreform am meisten betroffen sein werden, müssen auch am Verhandlungstisch mit dabei sein“, fordert Schnitzer.

 

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