Meilenstein für den Sport in Hartberg

Mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des Landes Steiermark konnten die umfangreichen Um- und Zubaumaßnahmen am Stadion Hartberg in Rekordbauzeit erledigt werden. Am 22. November erfolgte die Rückkehr des TSV Egger Glas Hartberg in „seine“ Profertil-Arena, und das gleich mit einem Sieg gegen die SV Ried.

Die notwendigen Kosten für die Modernisierung betragen rund elf Millionen Euro, rund neun Millionen davon werden von Seiten des Landes getragen. In der Arena wurden sämtliche Tribünen erneuert. Im Süden steht nun eine Betontribüne mit rund 1.400 Sitz-bzw. Stehplätzen, im Norden entstand eine Stehplatztribüne mit Kameraturm und Videowall. Die Haupttribüne wurde verlängert und bietet mehr Kapazität für Rollstuhlfahrer, VIP-Gäste sowie Stehplätze. Unterhalb der neuen Südtribüne wurde ein Versorgungsbereich geschaffen. Dazu kommen noch zahlreiche dringend erforderliche infrastrukturelle Maßnahmen.

„Mit dieser Investition ermöglichen wir nicht nur die Erfüllung der Lizenzauflagen des TSV Hartberg, sondern setzen einen wertvollen Impuls für den Sport in der Steiermark. Der Stadionbau in Hartberg ist aus sportlicher Sicht ein zukunftsweisendes Projekt. Die moderne Infrastruktur bietet nicht nur optimale Bedingungen für den Wettkampfbetrieb im Fußball, sondern auch vielseitige Nutzungsmöglichkeiten für andere Sportarten und Veranstaltungen. Mein Dank gilt dem TSV Hartberg und der Stadt Hartberg für die professionelle Zusammenarbeit bei diesem großen Projekt. Die Unterstützung des Stadionbaus in Hartberg zeigt deutlich, dass das „Sportland Steiermark“ für uns keine leere Floskel ist, sondern wir klar und deutlich an der Seite des Sports in unserem Land stehen“, so ÖVP-Klubobmann LAbg. Lukas Schnitzer.

Nachhaltige Entwicklung

Mit diesem zukunftsweisenden Großprojekt wird ein bedeutender Meilenstein für die nachhaltige Entwicklung der Stadt sowie der gesamten Region gesetzt. Das Vorhaben stärkt nicht nur die Wirtschaft und die regionale Wertschöpfung, sondern verbessert die Infrastruktur und erhöht die Lebensqualität und leistet damit auch einen wesentlichen Beitrag zur Stadtentwicklung.

„Das Projekt dient nicht nur dem Fußball, sondern hat auch eine große Bedeutung für die Weiterentwicklung des Campus Hartberg in den Bereichen Sport, Bildung und Freizeit. Damit kommt es vor allem den Kindern und Jugendlichen aus der Stadt und der Region zugute, wodurch 3.000 Schülerinnen und Schüler, darunter mehr als 400 Spielerinnen und Spieler der Juniors Hartberg und der DSM Fußball Akademie Oststeiermark profitieren“, betont der Hartberger Bgm. Marcus Martschitsch.