Orts- und Stadtkernförderung: 1,95 Millionen Euro für lebendige Ortskerne in der Steiermark

Leerstände nutzen, Ortszentren beleben und die regionale Wirtschaft stärken: Mit der neuen Orts- und Stadtkernförderung stehen steiermarkweit 1,95 Millionen Euro zur Verfügung. Klubobmann Lukas Schnitzer und LAbg. Theresia Heil sehen darin eine wichtige Chance für die nachhaltige Weiterentwicklung der Gemeinden im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.

„Lebendige Ortskerne sind das Herzstück unserer Gemeinden. Sie schaffen Raum für Begegnung, stärken die regionale Wirtschaft und tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Gerade in unserem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wollen wir bestehende Gebäude sinnvoll nutzen, Leerstände reduzieren und unsere Ortszentren als attraktive Treffpunkte erhalten. Mit dieser Förderung setzen wir wichtige Impulse für starke Gemeinden und eine lebenswerte Zukunft in unserer Region“, betont Klubobmann Lukas Schnitzer.

Die neue Förderung unterstützt gezielt die Revitalisierung und Sanierung leerstehender oder mindergenutzter Gebäude, die Stärkung der Nahversorgung sowie die Schaffung neuer Begegnungsräume. Damit sollen bestehende Orts- und Stadtzentren nachhaltig aufgewertet und neue Perspektiven für die regionale Entwicklung geschaffen werden.

Auch LAbg. Theresia Heil unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative für den ländlichen Raum. Gerade die Nutzung bestehender Bausubstanz und die Stärkung der Infrastruktur vor Ort seien wichtige Voraussetzungen, um die Attraktivität der Gemeinden langfristig zu sichern.

Förderanträge können von 12. Oktober 2026 bis 29. Jänner 2027 eingereicht werden. Die Förderung beträgt 65 Prozent der förderfähigen Kosten bei einem Netto-Projektvolumen zwischen 30.000 und 180.000 Euro. Einreichberechtigt sind Gemeinden sowie natürliche und juristische Personen entsprechend den jeweiligen Fördervoraussetzungen.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen unsere Gemeinden stärken, regionale Wertschöpfung sichern und dafür sorgen, dass unsere Ortskerne auch in Zukunft lebendige Mittelpunkte des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens bleiben“, so Schnitzer und Heil abschließend.