50 Mio. Euro Investition in Thermenbahn bis 2030

Mit dieser Investition soll der Streckenabschnitt zwischen Hartberg und der niederösterreichischen Landesgrenze attraktiviert werden. Die größten Anteile der Investitionen gehen in die Modernisierung der Verkehrsstationen, der Erneuerung des Ober- und Unterbaus sowie in die Sicherungs- und Leittechnik, die insbesondere die technische Sicherung von Eisenbahnkreuzungen beinhalten. Die Attraktivierungsmaßnahmen werden eine engere Taktung sowie Fahrtzeitverkürzung zur Folge haben. Für die Modernisierung des Nordteils der Strecke trägt das Land Steiermark etwa 12 Mio. Euro bei. „Dass die Thermenbahn erhalten bleibt und in diesem Bereich attraktiviert wird, ist besonders erfreulich und ein enorm wichtiger Schritt für den Wirtschafts- und Tourismusstandort sowie den Lebensraum Oststeiermark“, so LAbg. Lukas Schnitzer, der sich bei Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann Stellvertreter Anton Lang für deren Einsatz in dieser Sache bedankt.

In der jüngsten Sitzung des steiermärkischen Landtages betonte Schnitzer in seiner Wortmeldung zum entsprechenden Tagesordnungspunkt, dass es mehr als den Erhalt der Thermenbahn braucht. Gerade der Südteil muss durch die Einrichtung einer Verbindung von Hartberg und Fürstenfeld nach Graz aufgewertet werden. „Es braucht eine umweltfreundliche Alternative zum Individualverkehr, die die Menschen in unserer Region aber auch unsere Gäste schnell und zeitgemäß mit dem Zentralraum und Verkehrsanknüpfungspunkten verbindet“, so Schnitzer. Durch eine komfortable und nachhaltige Anbindung an die Baltisch-Adriatische Achse ist die Erschließung neuer Gästeschichten aus dem adriatischen Raum möglich, wodurch die Reise in die Oststeiermark in wenigen Stunden möglich würde. Aktuell benötigt man für die Strecke Hartberg-Graz über 2 Stunden und somit doppelt so lange wie mit dem Auto. „Bei der Zugfahrt nach Graz und retour handelt es sich derzeit eher um einen Halbtagsausflug als um ein attraktives öffentliches Verkehrsangebot“, Schnitzer abschließend.

LAbg. Lukas Schnitzer: Thermenbahn-Nordteil ist erfreulicherweise auf Schiene. Der Südteil muss folgen.