Präsentation Kochbuch „Steiermark genießen“ in Hartberg-Fürstenfeld

Heimische Produktvielfalt sichert Versorgung der Bevölkerung im Bezirk!

Im Rahmen der Präsentation des Kochbuches „Steiermark genießen“ in der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg-St. Martin konnten LAbg. Lukas Schnitzer, LAbg. Hubert Lang, BB-Obmann Herbert Lebitsch sowie BZ-Bäuerin Michaela Mauerhofer auf die Wichtigkeit der regionalen Landwirtschaft sowie die enorm hohe Produktvielfalt in unserem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hinweisen.

Dabei wurden, unter der Aufsicht von Dir. Karin Kohl, regionale Köstlichkeiten aus dem neuen Kochbuch nachgekocht. Das Kochbuch „Steiermark genießen“ von Landeshauptmann Christopher Drexler lädt mit einer Vielzahl an Rezepten zum Nachkochen ein. Ein kulinarischer Streifzug durch unser Heimatbundesland ist garantiert.

Augenmerk auf regionale Spezialitäten aus Hartberg-Fürstenfeld und der Steiermark.

Rund die Hälfte der 100.000 ha großen bewirtschafteten Fläche des Bezirkes wird für landwirtschaftliche Tätigkeiten verwendet, sei es für Getreideanbau oder Viehzucht und die Verarbeitung der Produkte daraus. Weiters sichern die landwirtschaftlichen Erzeugerinnen und Erzeuger unzählige Arbeitsplätze vor Ort in den Gemeinden und Regionen.

Knapp 4.500 Betriebe sichern die regionale Versorgung mit gesunden Lebensmitteln und ermöglichen tausenden Menschen im Bezirk eine finanzielle Grundlage. Die Wertschöpfung umfasst neben dem Handel und der Veredelung der Produkte insbesondere auch den Ab-Hof-Verkauf, den Verkauf der Produkte auf Bauernmärkten und ebenso den Online-Handel, der immer stärker in Anspruch genommen wird.

LAbg: Lukas Schnitzer: „Regionale Produkte werden immer wichtiger! Kurze Transportwege schonen das Klima, eine hohe Qualität der Lebensmittel wird gesichert und dazu noch die regionale Wirtschaft unterstützt. Unsere Unternehmen und landwirtschaftlichen Betriebe sind für die hohe Qualität ihrer Produkte bekannt. Kaum woanders werden Lebensmittel unter dermaßen hohen Standards produziert wie bei uns – in unserer starken oststeirischen Region. Es ist besonders wichtig die regionale Vielfalt weiter zu stärken und die Versorgungssicherheit im Bezirk zu garantieren.“

LAbg. Hubert Lang: „Der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld besteht zu einem beachtlichen Teil aus landwirtschaftlich genutzten und bewaldeten Flächen, die einerseits einen hohen regionalen Versorgungsgrad mit heimischen Lebensmitteln garantieren, andererseits zum überwiegenden Teil eine Luft höchster Güte garantieren. Daher ist es von enormer Bedeutung, sich für die Anliegen und Interessen der Bäuerinnen und Bauern stark zu machen. Beginnend auf Gemeindeebene bis hinauf auf Europäische Ebene. Mit unseren Vertreterinnen und Vertretern auf allen Ebenen muss es uns auch weiterhin gelingen, unsere landwirtschaftliche Kultur und die Vielfalt zu erhalten und den Bauernstand auch für die kommenden Jahrzehnte nachhaltig zu stärken.“

KO BO Herbert Lebitsch: „Der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hat im Schnitt 42.800 Rinder und Milchkühe, 105.000 Schweine, mehr als 1,3 Millionen Geflügel und 47.575 ha landwirtschaftliche Fläche, davon ca. 360 ha Weinanbaufläche mit 58 verschiedenen Rebsorten – enorme Zahlen mit viel Entwicklungspotential. Insbesondere biozertifizierte Betriebe nehmen mit 7.000 ha Fläche einen immer größer werdenden Anteil ein, wobei die konventionelle Haltung von Tieren und der flächendeckende Anbau von Getreide die Versorgungssicherheit im Bezirk garantieren. Als Landwirtschaftskammer im Bezirk setzen wir uns tagtäglich für die Anliegen ein und wollen auch weiterhin einen hohen, regionalen Versorgungsgrad mit heimisch produzierten Lebensmitteln garantieren.“

Dir. Karin Kohl: „Fachschulen und landwirtschaftliche Fachschulen haben einen besonders hohen Stellenwert bei Jugendlichen im Bezirk und in der Region. Hauptaugenmerk der Schule ist die klimaschonende und nachhaltige Verarbeitung von regionalen Produkten. Ein hohes Maß an fachlichem Wissen und die Weitergabe praktischer Erfahrung erklären den regen Zulauf. Ziel unserer Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft ist es, jungen Menschen ein gutes Fundament an Wissen und Erfahrung mitzugeben. 98% Absolventinnen und Absolventen finden Arbeit in der Region und stärken somit die Oststeiermark maßgeblich. Dies spricht für die qualitativ hohe und fundierte Ausbildung unserer Schule.“

Bezirksbäuerin Michaela Mauerhofer: „Gerade die Bäuerinnen sind die besten Botschafterinnen für regionale Lebensmittel. Daher gilt es, die Rolle der Frau in landwirtschaftlichen Betrieben zu einem höheren Ansehen abseits der Klischees zu verhelfen. Wichtig ist, dass sich die Bäuerinnen-Funktionärinnen in der Organisation wohlfühlen und mit Freude an Seminaren und Weiterbildungskursen teilnehmen. So werden wir auch in Zukunft den Stand der Bäuerinnen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld als einen fixen Bestandteil in der Landwirtschaft festigen.“

Gewinne eines von 20 von LH Christopher Drexler signierten Kochbüchern und eine Schürze.