Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Von Investitionen in Betriebe über Unterstützung für die Landwirtschaft bis hin zu regionalen Infrastrukturprojekten: Die Europäische Union ist für die steirischen Regionen und Gemeinden eine wichtige Partnerin. Die aktuellen Europaberichte, die am Dienstag im Landtag behandelt wurden, machen deutlich, wie stark die Steiermark von der Europäischen Union profitiert – und warum es entscheidend ist, dass diese Unterstützung auch in Zukunft gesichert ist.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom verantwortet die EU-Agenden in der Steiermärkischen Landesregierung und war erst kürzlich in Brüssel, wo sie die Steiermark im Ausschuss der Regionen vertrat. Für sie steht fest: „Wir brauchen eine starke Steiermark in einem sicheren Europa. Die EU ist dann stark, wenn ihre Regionen stark sind. Die Förderung der Regionen ist ein zentrales Instrument, um Arbeitsplätze zu sichern, Betriebe zu stärken und die Lebensqualität in unseren Gemeinden zu verbessern. Wir bringen steirische Anliegen nach Brüssel und holen europäische Chancen in die Steiermark. Allen EU-Skeptikern möchte ich deutlich vor Augen halten, dass wir jeden zweiten Euro in der Steiermark durch Export erwirtschaften – das ist unter anderem auch durch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union möglich!“
In ganz Europa wird derzeit über die Zukunft der Regionalförderung diskutiert. Für die Steiermark ist klar: Diese Mittel sind unverzichtbar, weil sie gerade jenen Regionen Perspektiven eröffnen, die abseits der großen Zentren liegen. Sie stärken die Wirtschaft, sichern Arbeitsplätze und tragen dazu bei, dass es für die Menschen in ihrer Heimat eine gute Zukunft gibt.
Klubobmann Lukas Schnitzer unterstreicht: „Gerade jetzt ist entscheidend, dass die Regionalförderung nicht verloren geht. Sie sorgt dafür, dass Europa auch in Hartberg-Fürstenfeld spürbar bleibt. Ein starkes Europa braucht starke Regionen – und dafür setzen wir uns ein.“
In Hartberg-Fürstenfeld zeigt sich das besonders deutlich: Allein im Bezirk wurden seit 2007 rund 650,7 Millionen Euro von der EU investiert. Das ist fast ein Zehntel der gesamten Mittel für die Steiermark und Platz drei in der Steiermark hinter Graz und Weiz. Genau 90 Prozent der Mittel gehen in die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung.
MEP Reinhold Lopatka hebt weitere Vorteile hervor: „Das EU-Programm LEADER zeigt beispielhaft, wie europäische Fördermittel direkt in den Regionen wirken. Durch die Unterstützung innovativer, gemeinschaftsgetragener Projekte wird die Entwicklung des ländlichen Raums gezielt gestärkt. Ein Paradebeispiel dafür ist die LEADER-Region „Kraftspendedörfer Joglland“. Der Zusammenschluss von 11 Gemeinden aus den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld und Weiz gehört seit 1995 zu den ersten LEADER-Regionen Österreichs. Seither konnten 128 Projekte umgesetzt werden, die der Region neue Impulse geben. In der aktuellen Förderperiode 2023–2027 stehen der LEADER-Region mehr als zwei Millionen Euro zur Verfügung. Bereits 14 Projekte wurden verwirklicht, 9 sind aktuell in Umsetzung.“
Wie wichtig die Investitionen sind, zeigt sich anhand von Projekten wie dem integrativen Hochwasserschutz an der Lafnitz bei Neudau, der mit rund 560.000 Euro von der EU gefördert wurde und für den Schutz von 500 Menschen und rund 180 Gebäuden sorgt. Aber auch Unternehmen im ganzen Bezirk profitieren von EU-Förderungen. So erhält ein Unternehmen aus Wenigzell Unterstützung bei der Investition in neue Drehmaschinen oder der Anschaffung von Schweißrobotern, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein anderes Unternehmen direkt in Hartberg wird bei der Errichtung einer neuen Produktionshalle und der Erweiterung des Maschinenparks unterstützt.
Klubobmann Lukas Schnitzer abschließend: „Wir brauchen ein Europa, das in den großen Fragen gemeinsam handelt – in der Migrationspolitik, in der Wirtschaft, aber auch bei der Unterstützung der Regionen. Nur wenn Europa Stärke zeigt, können wir unseren Wohlstand sichern, die Lebensqualität in der Steiermark erhalten und weiterhin ein Ort für Innovation bleiben.“




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