„Ein starkes Zukunftsland Steiermark braucht ein starkes Europa“

650,7 Mio. Euro EU-Förderungen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld seit 2007

(Hartberg, 24. März 2026) Anlässlich der heutigen Vorstellung des Europaberichts der Landesregierung für das erste Halbjahr 2025 im Landtag bekräftigt die Steirische Volkspartei mit Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, MEP Reinhold Lopatka und BPO Klubobmann Lukas Schnitzer die große Bedeutung der Europäischen Union für die Steiermark. In der heutigen Sitzung des Landtages nutzte Lopatka, Delegationsleiter der Volkspartei im Europäischen Parlament, die Gelegenheit, Stellung zum Bericht zu beziehen.

Landeshauptmann-Stv. Khom betont bei der Präsentation des Berichts: „Ein starkes Zukunftsland Steiermark braucht ein starkes Europa. Jeder zweite Arbeitsplatz in unserem Land hängt direkt oder indirekt am Export. Deshalb sind internationale Kooperationen zentral für einen starken Standort und sichere Jobs. Die Steiermark ist in der Welt zuhause. Es sind die Regionen, die starke grenzüberschreitende Netzwerke innerhalb der Union bilden können. Für mich ist daher klar: Die Steiermark will ihre eigene Rolle im Europa der Zukunft gestalten. Denn Regionalpolitik ist Europapolitik – und Europapolitik ist Regionalpolitik.“

Der Bericht zeigt klar: Seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 profitiert die Steiermark massiv von der europäischen Integration. Allein im Zeitraum von 2007 bis 2024 flossen rund 7,69 Milliarden Euro an Fördermitteln in die Steiermark, davon mehr als 5,34 Milliarden Euro aus reinen EU-Mitteln. Das entspricht rund 6.260 Euro pro Steirerin und Steirer.

Europaabgeordneter Reinhold Lopatka unterstreicht die aktive Rolle der Steiermark in Europa: „Die EU hat sich für die Steiermark vielfach ausgezahlt: Sie sichert unseren Wohlstand, stärkt unsere Stimme in Europa und eröffnet Chancen für junge Menschen und unsere Wirtschaft. Mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 5,31% gehört die Steiermark zu den führenden Regionen Europas. Das ist ein klarer Beweis, wie sehr wir von der europäischen Zusammenarbeit profitieren. Patriotismus und überzeugtes Europäertum schließen sich nicht aus. Unsere Zukunft gestalten wir nur gemeinsam mit Europa.“

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die starke europäische Vernetzung der Steiermark. Das Steiermark-Büro in Brüssel fungiert seit Jahren als wichtige Drehscheibe, Plattform für Austausch mit den EU-Institutionen und Interessenvertretung. Zudem bringt sich die Steiermark aktiv im Ausschuss der Regionen ein und gestaltet europäische Politik in wesentlichen Zukunftsbereichen mit.

Die Bedeutung Europas ist auf regionaler Ebene klar erkennbar. „Wir brauchen keine Festungen der Vergangenheit. Jetzt gilt es, die Möglichkeiten der Internationalisierung auch vor Ort zu nutzen. Europa ist für unseren Bezirk ein entscheidender Motor für Entwicklung und Chancen. In Hartberg-Fürstenfeld hat die EU zwischen 2007 und 2024 insgesamt 650,7 Millionen Euro an Förderungen bereitgestellt. Die vielen Projekte und Kooperationen zeigen, dass die Europäische Union direkt bei den Menschen ankommt“, betont Klubobmann Schnitzer.