Die kolportierte Fahrplanausdünnung der ÖBB bei der Thermenbahn ist nicht akzeptabel!

Ein vermeintliches internes Dokument der ÖBB-Infrastruktur sorgt derzeit für erhebliche Unruhe: Demnach könnte der Personenverkehr auf der Thermenbahn vor dem Aus stehen. Die regionalen ÖVP-Landtagsabgeordneten Bezirkspartei- und Klubobmann Lukas Schnitzer sowie Bezirksparteiobmann Franz Fartek reagieren mit deutlichen Worten und fordern ein klares Bekenntnis zum Erhalt und Ausbau der Bahnverbindungen.

„Was hier gerüchteweise ans Licht kommt, ist alarmierend. Sollten sich die Hinweise aus dem Dokument der ÖBB bestätigen, wäre das ein verheerendes Signal für die gesamte Region“, betonen Schnitzer und Fartek und sagen weiter: „Die Thermenbahn ist seit jeher eine wichtige Verkehrsader für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie für den Tourismus im oststeirischen Thermenland.

Gezielte Ausdünnung senkt Fahrgastzahlen

Schnitzer weist auf einen Mechanismus hin, den er als bewusste Strategie kritisiert: „Wenn man über Jahre hinweg den Fahrplan systematisch ausdünnt, Verbindungen streicht und Intervalle verlängert, dann sinken selbstverständlich Attraktivität und Fahrgastfrequenz. Das ist keine natürliche Entwicklung, sondern eine selbsterfüllende Prophezeiung. Man kann nicht zuerst das Angebot verschlechtern und dann mit sinkenden Fahrgastzahlen die Einstellung des Personenverkehrs rechtfertigen.“

Zukunftsregion braucht Schieneninfrastruktur

Der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, als auch die Südoststeiermark haben sich in den vergangenen Jahren als innovative Zukunftsregion positioniert, mit dynamischer Wirtschaftsentwicklung, wachsender Bevölkerung und einem starken touristischen Angebot. „Gerade für eine Region mit dieser Dynamik ist eine zeitgemäße Bahninfrastruktur nicht verhandelbar, sondern eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Mobilität und Standortqualität“, so Fartek weiter.

Schnitzer fordert daher die ÖBB und die zuständigen Stellen auf Bundesebene auf, umgehend Klarheit zu schaffen: „Die Menschen in der Region haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Pläne es für die Thermenbahn tatsächlich gibt. Eine schleichende Einstellung des Personenverkehrs durch die Hintertür werden wir nicht akzeptieren.“