Social-Media-Verbot für Kinder in Österreich wichtiger Schritt. Europaweites Verbot wäre konsequente & nachhaltige Lösung!

Die Notwendigkeit eines Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren findet breite Zustimmung und die Bundesregierung in Wien hat sich nun geeinigt. STVP-Klubobmann Lukas Schnitzer sieht darin einen ersten wichtigen Schritt: „Was wir vor geraumer Zeit gefordert haben, findet nun österreichweit Zustimmung. Als nächste und letztendlich einzig konsequente Maßnahme wäre ein Verbot in der gesamten Europäischen Union. Nur so kann der Schutz der Kinder und Jugendlichen auch langfristig umgesetzt werden!“

Ein wirksamer Jugendschutz gerade im Bereich Social Media ist eine gesamteuropäische Herausforderung – gemeinsam ist man gegenüber den großen Plattformbetreibern stärker. „Es bringt beispielsweise nichts, wenn bei uns TikTok verboten ist, aber in Bayern erlaubt. Zudem ist auch klar, dass es einheitliche und möglichst einfache technische Lösungen zur Altersverifizierung benötigt, um das Verbot auch durchsetzen zu können. Alles andere wäre wirkungslos“, unterstreicht Schnitzer. Die Europäische Union hat hier schon klar signalisiert, entsprechende Maßnahmen und eine App zur Verifizierung vorzubereiten. „Das Beste wäre eine datenschutzfreundliche, technische Überprüfung, die bis 2026 durch den ‚Digital Services Act‘ (DSA) flächendeckend implementiert wird“, so der Klubobmann abschließend.